An Alexander Gathering Led by Bruce Fertman
Referent:in: Bruce FertmanIn diesem Gathering teilt Bruce Erfahrungen aus mehr als 50 Jahren als Alexander-Lehrer. Bruce lernte bei mehreren Lehrern der ersten Generation und trägt sein Wissen seitdem in die ganze Welt. In den letzten 30 Jahren war er – wie er selbst sagt – „10 years on the road“.In diesem Jahr dürfen wir ihn zu einem ganz besonderen Gathering in Deutschland begrüßen. Bruce teilt seine Erfahrungen zum Thema „Post-Alexander-Habits“: Gewohnheiten, die sich beim Lehren und Lernen der Alexander-Technik leicht einschleichen können. Er zeigt, wie wir sie erkennen und auflösen können.
Zusätzlich gibt er Einblicke in „Hands-on“ und teilt seine Art, Berührung zu verstehen: wie man Schüler berührt, sich zurück-berühren lässt und welche besondere Qualität diese Berührung mitbringt.
Mitten in der Natur, umgeben vom sanften Schutz eines wunderschönen Waldstücks und genährt durch das köstliche Essen aus dem eigenen Permakulturgarten des LebensGartens, entsteht hier ein besonderer Raum zum Lernen, Vertiefen und Austauschen.
Alle Alexander-Schüler, Trainees, Lehrer und Freunde der Alexander-Technik sind herzlich willkommen.
Hier findet nur die Buchung von Unterkunft und Verpflegung statt - buche die Teilnahme hier - klick!
Preis für den Workshop: 590 €
Bitte beachte, dass der Workshop auf Englisch stattfinden wird. Es wird aber eine Übersetzung ins Deutsche geben!
Alle Alexander-Schüler, Trainees, Lehrer und Freunde der Alexander-Technik sind herzlich willkommen.
May 7-8
Erkennen und Verändern der unbeabsichtigten „Side Effects“, die auftreten, während wir aus vollem Herzen Alexanders Lehre an andere weitergeben.
Was sind die unbeabsichtigten „Side Effects“, die auftreten können, während wir unser Bestes geben, um Alexanders Arbeit weiterzugeben? Ich kenne sie, denn nachdem ich Alexanders Arbeit nun seit 50 Jahren unterrichte, habe ich erst in den letzten 15 Jahren wesentliche Fortschritte gemacht, unsere wertvolle Arbeit ohne das Auftreten dieser „Side Effects“ zu vermitteln. Es hat sehr lange gebraucht, das herauszufinden, und ich möchte nicht, dass es bei Euch auch so lange dauert.
Die gute Nachricht ist: Es ist leicht, sich von den „Side Effects“ der Alexander-Arbeit zu lösen. Es erfordert ein Denken außerhalb des gewohnten Denkens, das Ausprobieren neuen Materials und das Erlernen zusätzlicher Fähigkeiten.
Darum wird es in diesem Alexander-Gathering gehen.
Im Folgenden ist beschrieben, was ich in dem letzten halben Jahrhundert beobachtet habe:
„Side Effects“, die wir und unsere Schüler häufig erleben:
1. Die Suche nach der optimalen Haltung. Das Klammern an der „richtigen“ Haltung, was zum Erleben von Steifheit führen kann (ein Bild eines übermäßig gestärkten weißen Hemdes kommt mir in den Sinn), statt dem Gefühl, leicht und frei zu sein.
2. Schnelle, oberflächliche Korrekturen von Haltungsgewohnheiten, die als schlecht und falsch beurteilt werden, was zu angestrengten, unwirksamen Veränderungen führt und Schüler frustriert zurücklässt, weil sie danach das Gefühl haben, diese Veränderungen nicht allein herbeiführen zu können.
3. Unbeabsichtigtes Eingreifen in die natürliche Rotationsbewegung im Becken und der gesamten Wirbelsäule, aufgrund dessen, dass diese Rotationsbewegungen im Verfahren der Alexander-Technik nicht benannt werden.
4. Einen übermäßig starken Fokus auf das Verhältnis zwischen Kopf und Hals, das fast zwanghaft wird und häufig zu Schmerzen und Unwohlsein führt.
5. Eine Fixierung auf den Körper, anstatt ihn einfach und natürlich zu bewohnen. Eine neurotische Bewusstwerdung des Ichs, statt einer entspannten Bewusstheit des Selbsts, in Beziehung mit der Umwelt.
6. Unbemerkte Einschränkung von räumlicher, motorischer, gestischer und expressiver Handlungsoptionen, was in einen Mangel an Lebendigkeit mündet.
7. Ein passiver und übermäßig stiller Ausdruck im Versuch, sich in den Zustand des Innehaltens zu versetzen.
8. Die Anhaftung an eine Sprache, die jetzt im 21. Jahrhundert schwer verständlich ist und eher Verwirrung stiften kann, anstatt zeitgemäße Sprache zu verwenden, die leicht verständlich und schön ist.
9. Die Einschränkung unserer Arbeit auf ein inzwischen veraltetes Bild von Körper und Verstand, wodurch die Rolle von Herz und Seele unterschätzt wird, die uns dabei hilft, frei und in uns ruhend zu sein.
***
Wie können wir und unsere Schüler all die wundervollen Vorteile von Alexanders Arbeit genießen, ohne eine Haltung einzunehmen oder zu versteifen, ohne zu urteilen, ohne uns selbst und andere auf Arten zu korrigieren, die nicht funktionieren?
Wie können wir uns und unsere Schüler so zur Freiheit verhelfen, dass wir und sie sich frei, leicht, natürlich, schön und kraftvoll gebrauchen und leben?
Wie können wir all die Anstrengungen, das übermäßige Sich-Bewusst-Werden, das Obsessiv-Sein, das Urteilen aufgeben und stattdessen durch Weichheit, Sanftheit, Entspanntheit, Leichtigkeit, Geborgenheit und Freude ersetzen?
Wie können wir lernen, wir selbst zu sein, uns in Ruhe zu lassen, während wir gleichzeitig die tiefliegenden, von der Natur aus gegebenen Lebenskräfte freisetzen, die uns dabei helfen, gewaltige Energieströme zu erzeugen, die unser Bestreben stärken, leben zu wollen, zu lieben, zu lernen und ganz selbstverständlich und frei zu arbeiten?
May 9-11
Touch
Touching Being Through the Body
Um zu verkörpern, was ich „taktil gebildet“ nenne, müssen unsere Hände in der Lage sein zu „lesen“. Ein Kanufahrer kann den Fluss lesen, kann verstehen, wie der Fluss sich bewegt, versteht sein Timing, seine Richtung, seine Kraft, seine Seichtheit oder Tiefe. Aus dem, was der Kanufahrer an der Oberfläche wahrnimmt, kann er herleiten, was darunter liegt. Ein Kanufahrer muss wissen, wie er dem Fluss begegnet: Wann gilt es zu warten, zu überqueren, zu umfahren, abzukanten oder sich mitnehmen zu lassen. Der Kanufahrer muss wissen, wie er die Kraft des Flusses nutzt – und vor allem, wie er den Fluss lieben, ehren und schützen kann.
Damit unsere Hände den innewohnenden Fluss des menschlichen Körpers lesen können, müssen sie weich, flexibel und feinfühlig sein – so wie die Hände blinder Menschen beim Lesen von Blindenschrift. Die Hände müssen auf Empfang stehen, nicht auf Sendung. Sie sollten empfangen können, Muster wahrnehmen und verstehen, was diese Muster bedeuten.
Fünfundzwanzig Prozent aller Knochen im Körper liegen in unseren beiden Händen und Handgelenken. Das ist so, weil die Hände ihre Form verändern können müssen. Denk an Wasser. Wasser nimmt die Form jedes Gefäßes an. Gieße Wasser in eine alte Coca-Cola-Flasche, und es wird genau diese Form annehmen. Gieße es in einen Krug, eine Schüssel oder einen Ballon – Wasser fließt, Wasser wird zu dieser Form. Gute Hände sind wie Wasser. Sie passen sich jeder Form des Körpers an. Einmal fragte mich eine Physiotherapeutin, woran ich denke, wenn ich meine Hände gebrauche. Ich sagte: „Wasser. An einem guten Tag sind meine Hände einfach wie ‚Wasser berührt Wasser‘.“
Unsere Hände sollten nicht nur formbar sein, sie sollten auch „anschmiegsam“ sein können. Dieses Anschmiegen ist ein natürlicher Reflex in der Hand. Wenn du je gespürt hast, wie ein Neugeborenes seine winzigen Finger um deinen Zeigefinger legt, hast du dieses Anschmiegen gefühlt, dieses mühelose Greifen. Dieses mühelose Greifen schafft Verbindung. Es ist, als würde ein neues Gelenk entstehen – in diesem Fall ein Gelenk, das zwei Menschen verbindet.
Sobald die Hände in diesem Zustand angekommen sind, sollten sie lernen „einzusinken“, sich anzupassen, zu fließen, wie Tinte, die in ein Glas mit Wasser getropft wird.
Die Hände müssen „unter die Haut“ gehen. Sie sollten in Verbindung mit dem „Seinskörper“ treten, sodass der Schüler spürt: Diese Hände sind nicht fremd, nicht außerhalb von mir, sondern mit mir, verbinden sich mit mir, verschmelzen mit mir. Der Schüler sollte spüren, dass diese Hände nicht seinen Körper berühren, sondern ihn berühren – sein Sein durch den Körper. Ich berühre nie den Körper eines Menschen; ich berühre immer nur den Menschen in dem Körper.
Wenn die Hände „eingetaucht“ sind, müssen sie lernen, „im Dunkeln zu sehen“. Es ist wie Höhlenforschen, wie das Erkunden der innewohnenden Landschaft des Menschen. Meine Hände sehen, was sie berühren, und meine Augen berühren, was sie sehen. Sobald die Augen der Hände sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, können sie selbstbewusst erkunden, bewegen, ausrichten, neu ausrichten, führen und spielen. Der Schüler, der deine Hände so verinnerlicht hat, dass er sie als Teil seines eigenen Körpers wahrnimmt, wird Ja zu ihnen sagen, mit ihnen gehen ohne Widerstand – und sie an Orte begleiten, die ihm noch unbekannt erscheinen, wo er sein kann, wer er ist, und wo er sich frei entfalten darf.
Das möchte ich Euch vermitteln. Ich lade Euch herzlich dazu ein, dabei zu sein.
Dieser Workshop wird auf Englisch gehalten. Eine Übersetzung ins Deutsche ist möglich.
Im unteren Text könnt Ihr noch mehr über mich erfahren.
Über Bruce
Bruce Fertman unterrichtet die Alexander-Technik seit 50 Jahren. Im Jahr 1991 gehörte er zu den 12 weltweit ausgewählten Lehrern der zweiten Generation, die auf dem 3. Internationalen Kongress für Alexander-Technik-Lehrer unterrichten durften. Er absolvierte eine umfassende Ausbildung bei fünf Lehrern der ersten Generation, von denen drei am ersten Lehrer-Ausbildungsprogramm von Alexander teilgenommen hatten: Catherine Merrick Wielopolska, Erika Whittaker und Marjorie L. Barstow. Über 40 Jahre lang war er Direktor der Alexander Alliance International und gründete Schulen und Programme in Amerika, Deutschland, der Schweiz, England, Japan und Korea. Er bildete über 300 Lehrer aus. Seine Schulen existieren und gedeihen weiterhin.
Beruflicher Werdegang
Neben seinen 40 Jahren als Gründungsdirektor der Alexander Alliance International arbeitete Bruce mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, Radio France, dem National Symphony Orchestra in Washington DC, dem Honolulu Symphony, dem Curtis Institute of Music und dem Jeong Ga Ak Hoe in Südkorea zusammen. Er unterrichtete 13 Jahre lang im Five College Dance Program in Amherst, Massachusetts, für die Tango-Community in Buenos Aires und sechs Jahre lang Bewegungsunterricht für Schauspieler an der Temple University und der Rutgers University. Zehn Jahre lang unterrichtete er jährlich am Schule für Physiotherapie in Göttingen sowie in ganz Japan für Physiotherapie-Abteilungen in großen Krankenhäusern. Er leitete zwei Post-Graduate-Trainingsprogramme für Alexander-Technik-Lehrer in England und plant, im April 2027 sein drittes Post-Graduate-Programm zu beginnen.
Im Jahr 2019 gründete Bruce „Grace of Sense“, seine Online-Community/Schule, und 2022 gründete er den „Walking Way". Er leitet 9-tägige Walking-Way-Treffen in Coyote, New Mexico und gibt Privatunterricht in Abiquiu und Santa Fe.
Er ist Autor von Teaching by Hand/Learning by Heart: Delving into the Work of F.M. Alexander (Mit Händen lehren, von Herzen lernen - Eintauchen in die Arbeit von F.M. Alexander), The Way In ~ The Way Out: Renderings of the Tao Te Ching und Mitautor von Walking Well.
Von Mitte April bis Mitte Juni 2026 ist er für Unterricht in ganz Europa gebucht: www.brucefertman.org .
Bei Fragen kontaktiert Bruce gerne direkt unter: bruce@brucefertman.com.
English Version
May 7-8
Acknowledging and Eliminating the Unintended “Side Effects” that Appear
As We Do Our Best to Impart Alexander’s Work to Others
What are the unintended side effects that appear as we do our best to impart Alexander’s work? I know them because, having taught Alexander’s work for 50 years, it is only in the last 15 years that I have made substantial progress in imparting our good work without the appearance of these side effects. It took me a long time to figure this out, and I would like it not to take as long for you.
The good news is that it is not difficult to lessen Alexandrian side effects. It does require thinking outside of the box, acquiring some new material, and learning some additional skills. That is what this gathering will be about. All Alexander students, trainees, and teachers are welcome to attend.
Here is what I have seen over the past half century.
1. Searching for the ideal posture. Holding the ‘right’ posture, which can produce uncomfortable feelings of stiffness, (the image of an overly starched white shirt comes to mind), rather than a sense of being loosely and freely organized.
2. Quick, inaccurate corrections of postural patterns, judged as bad and wrong, leading to effortful, ineffective changes which leave students frustrated, feeling they cannot make these changes by themselves.
3. Inadvertent interference with natural rotational motion in the pelvis and throughout the spine, due to the absence of rotational motion inside of Alexander’s procedures.
4. A preoccupation with the relationship between the head and neck, verging on obsession, often leading to pain and discomfort.
5. A preoccupation with the body, rather than simply and naturally occupying the body. A neurotic self-consciousness, rather than a relaxed consciousness of the self interrelating with the world.
6. Unbeknownst restriction of spatial, motional, gestural, and expressive choices resulting in a lack of animation.
7. A look of passivity and over-stillness in an attempt at bringing about Alexandrian inhibition.
8. An attachment to language that may now, in the 21st century, be hard to understand, creating confusion, rather than using contemporary language that is easily understandable and beautiful.
9. Confining our work inside a now outdated mind/body paradigm, thus not allowing for the role the heart and soul play in helping people become free and comfortable.
***
How can we and our students receive all the wonderful benefits that come with Alexander’s work without posturing or stiffening, without judging, without correcting themselves, and ourselves, in ways that do not really work?
How can we free ourselves and our students so that we and they move and live freely, comfortably, naturally, beautifully, and powerfully?
How can we give up all the trying, the over self-consciousness, the obsessing, the judging, replacing all of it with softness, gentleness, relaxation, ease, comfort and pleasure?
How can we learn to let ourselves be, to leave ourselves alone, while at the same time, un-harnessing deep, naturally organized patterns of vitality that generate groundswells of energy that strengthen our will to live, love, learn, and work generously and freely?
May 9-11
Teaching Touch
Touching Being Through the Body
To be, what I call, tactually literate, our hands have to be able to “read”. A canoeist can read the river, can understand how the river moves, its timing, its direction, its force, its shallowness or its depth. From what the canoeist sees on the surface, they can deduce what lies below the surface. A canoeist must know how to respond; when to wait, when to go over, when to go around, when to go with. The canoeist needs to know how to use the power of the river, and most importantly how to love, honor, and protect the river.
For hands to be able to read the river within human bodies, they need to be soft, flexible, and sensitive, like a blind persons’ hands need to be in order to read braille. Hands need to be on input and not on output. They need to be able to receive, to discern patterns, and to understand what those patterns mean.
Twenty-five percent of all the bones in the body are in our two hands and wrists. That is because the hands need to be able to change shape. Think of water. Water can take the shape of any object. Put water in an old fashion Coke bottle and it will become that shape, exactly. Put water inside of pitcher, or bowl, or balloon; it doesn’t care what shape it takes. Good hands become like water. They can contour to any shape in the body. Once a physical therapist asked me what I think about when I used my hands. I said to her, “Water”, I said. “On a good day, my hands are simply water touching water.”
Not only do our hands have to be able to contour, they need to be able to “stick”. This sticking is a natural reflex in the hand. If you have ever felt a newborn baby wrap its tiny fingers around your index finger, you have felt this sticking, this clinging without effort. This clinging without effort allows for “joining”. It is as if a new joint is formed, in this case a joint that joins two people.
Once the hand can stick, it needs to learn how to “sink”, permeate, soak, saturate, fall in, fall through. The hand must get “under the skin”. It needs to come into contact with the “beingbody”, so the student senses that these hands are not foreign to them, not outside of them, but with them, joining them, merging with them. The student needs to sense that these hands are not touching their body, but touching them, touching their being through their body. I never touch a persons’ body; I only touch a person.
Now that the hand has “entered”, it must learn how to “see” in the dark. It’s like spelunking, caving, exploring the inner landscape. My hands see what they touch, and my eyes touch what they see. Once the eyes of the hands are acclimated, they can confidently explore, move, direct, redirect, guide, and play. The student, having internalized your hands, now sensing your hands as part of their body, will say yes to them, will go with them without resistance, allowing them to go where they have never been, where they can be who they are and are meant to become.
About Bruce Fertman
Highlights as an Alexander Teacher
Bruce Fertman has been teaching Alexander’s work for 50 years. In 1991, he was one of 12 second generation teachers selected worldwide to teach at the 3rd International Congress for Alexander Teachers. He trained extensively with 5 first-generation teachers, three of whom were in Alexander’s first teacher-training program: Catherine Merrick Wielopolsia, Erika Whittaker, and Marjorie L. Barstow. For 40 years, he was the director of the Alexander Alliance International, founding schools and programs in America, Germany, Switzerland, England, Japan, and Korea. He trained over 300 teachers. His schools are still thriving.
Professional Career
In addition to his 40 years as founding director for the Alexander Alliance International, Bruce worked with members of the Berlin Philharmonic, Radio France, The National Symphony in Washington DC, the Honolulu Symphony, for the Curtis Institute of Music, and for Jeong Ga Ak Hoe in South Korea. He taught for the Five College Dance Program in Amherst, Massachusetts for 13 years, for the Tango community in Buenos Aires, and for 6 years, he taught movement for actors at Temple and Rutgers University. For ten years, Bruce taught annually for the College of Physiotherapy in Gottingen, as well as throughout Japan for Physical Therapy Departments in major hospitals. He’s conducted two Post Graduate Training Programs for Alexander Technique teachers in England, and is planning to begin his third post graduate training program in April of 2027.
In 2019, Bruce founded Grace of Sense, his online community/school, and in 2022 he founded the Walking Way. He leads 9-day Walking Way Gatherings in Coyote, New Mexico and teaches privately in Abiquiu and Santa Fe. He is the author of Teaching by Hand/Learning by Heart: Delving into the Work of F.M. Alexander, The Way In ~ The Way Out: Renderings of the Tao Te Ching, and co-author of Walking Well.
From mid-April to mid-June, he is scheduled to teach throughout Europe. Go to: www.brucefertman.org. If you have questions contact Bruce directly at: bruce@brucefertman.com.
Terminliste:
- An Alexander Gathering Led by Bruce Fertman: Do.. 07.05.2026 16:00 – Mo.. 11.05.2026 14:00, Bruce Fertman, Booking Available